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Archiv für Schublade Matthias

Trans Andes Challenge 2011 in Chile

Ende Januar habe ich mit einem ehemaligen Kommilitonen der FH Ansbach bei der diesjährigen Trans Andes Challenge in Chile teilgenommen. Die Trans Andes Challenge ist ein 6-tägiges Mountainbike Etappenrennen in den südlichen Anden von Chile (allerdings nicht direkt in Patagonien, wie es der Werbeslogon “The Epic Mountainbike Race in Patagonia” vermuten lässt). Das Rennen richtet sich ausdrücklich nicht nur an Profifahrer, sondern will vielmehr auch ein Abenteuerrennen für ambitionierte Amateur-Mountainbikefahrer sein. Und somit waren neben Profis wie z. B. Ben Sonntag, Eva Lechner oder Nathalie Schneitter auch zwei ehemaligen FH Ansbach Studenten am Start. ;-)

Nachdem die Organisation im Vorfeld (d.h. Online-Registrierung, Website usw.) bei uns nicht den besten Eindruck hinterlassen hatte, war das Event vor Ort dann allerdings wirklich gut und profesionell organisiert. Einzig die etwas häufigen Änderungen bei den Streckenführungen (Strecken im Internet ± Strecken im Roadbook ± Strecken beim abendlichen Racemeeting ± tatsächlich gefahrene Strecken) waren dann doch manchmal etwas zuviel. Ansonsten hat die Organisation (Verpflegung, Campsites, Fotografen, Videoteams, medizinische Versorgung, technischer Service, Verpflegungsstationen während des Rennens usw.) nicht die geringsten Wünschen offen gelassen, so dass die (knappe) Freizeit neben den Rennen völlig stressfrei ablaufen konnte.

Nachfolgend einige Fotos der insgesamt 2 1/2 Wochen in Chile:

Die ersten Trainingsrunden im Regen in Pucon.Überlebenstraining im Dschungel. :-(Lebensretter...Dem Dschungel nochmal entkommen!Glasklare Seen......die dann auch zum Baden einladen!"Deutsches" Bier in Chile. :-)Südamerikanische Rindersteaks zur Stärkung für die Trans Andes. ;-)Die letzten Tage vor dem Rennen galt es ein wenig die Beine auszuruhen......und die Umgebung von Pucon per Mietauto zu erkunden!Registierung für die Trans Andes in Huilo Huilo.Mein altes und billiges Cube neben >4000 EUR Bikes.Letzter Abend vor dem Rennen... noch konnte man lachen! ;-)Start und Ziel der ersten Etappe bei Huilo Huilo.Die sechs Etappen der Trans Andes führten öfters direkt durch wunderschöne Nationalparks. :-)Ab und an gab es während des Rennens auch Schiebepassagen......und oben auf den Bergen immer fazinierende Wälder......und wunderschöne Aussichten! :-)Highlight von Tag 5 war die Überquerung einer extrem wackligen Hängebrücke.Während des Rennen wurde in Zelten in der Nähe von großen Thermalanlagen geschlafen.Die Campingatmosphäre war immer sehr relaxed.  ;-)Für Notfälle waren mehrere Ärzte und "Rettungswagen" im Einsatz.Außerdem gab es ein großes medizinisches Zelt zur Behandlung kleinerer und größerer Verletzungen.Das in jedem Etappenort vorhandene "Raceoffice" hat zum Smalltalk mit den Organisatoren und anderen Fahrern eingeladen.Nach 6 Tagen Rennen war unser eigens designtes Trikot "leicht" verschmutzt... ;-)...und die Bikes mussten wieder für die lange Reise nach Deutschland verpackt werden.Am letzten Abend gab es dann noch ein großes BBQ...... und anschließend die große Siegerehrung!"Natürlich" sind wir in unsere Altersklasse auf Platz 1 gefahren! ;-)Anschließend gab es eine große Party! Zunächst mit ein paar Chilenen aus dem Trans Andes Organisationsteam...... und dann noch mit den vielen lustigen "Vögeln" der Trans Andes Teilnehmer! ;-)Aussicht auf Santiago de Chile vom Cerro San Cristobal Park.
Einen guten Eindruck vom Rennen vermitteln auch die von Team Jamis (den späteren Gesamtsiegern) über eine Helmkamera aufgenommenen Videos (bei Vimeo gibts noch mehr davon):

Da die Trans Andes Challenge mein erstes Mountainbike Etappenrennen war, kann ich sie nicht mit in Deutschland etablierten Veranstaltungen wie der Trans Germany oder Trans Alp vergleichen. Allerdings habe ich von anderen Fahrern gehört, dass die Trails der Trans Anders Challenge deutlich anspruchsvoller sind als bei gewöhnlichen Etappenrennen. Und auch ich war durchaus überascht ob der technischen Schwierigkeit in vielen Streckenabschnitten, da ich im Vorfeld eigentlich mit leichter zu fahrenden Wegen gerechnet hatte (mich dann aber natürlich trotzdem über die vielen anspruchvollen Trails gefreut habe).

Insgesamt kann die Trans Andes Challenge als Mountainbike Etappenrennen also absolut empfohlen werden – mir hat es jedenfalls super viel Spaß gemacht! :-)

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Ein paar Fotos aus Indonesien

Meine vielen Fotos aus Indoensien habe ich noch nicht so richtig sondiert, aber ein paar kleine Schnappschüsse kann ich bereits präsentieren. Die Reisezeit im Dezember/Januar kann man übrigens durchaus empfehlen: es ist zwar Regenzeit, aber dafür sind deutlich weniger Touristen als zur Hautsaison zu sehen und die Preise für Unterkunft, Essen und Transport sind oftmals um mehr als 50% günstiger. Und trotz Regenzeit scheint so gut wie immer die Sonne, auch wenn es meistens leicht diesig ist.

Jakarta ist vor allem eins: langweilig!Tut-tuk fahren macht aber auch in Jakarta Spass :-)Der berühmte Surfspot Uluwatu auf Bali. Die Wellen waren höher als es auf dem Bild den Anschein hat.Island Hopping zwischen Bali und LombokYeah... so sollte Strandurlaub sein! :-)Eine der Gili Islands in der Nähe von Lombok.Zeit für Mittagessen... :-)Das Leben wie es sein sollte! :-)Ein aktuelles Selbstportrait aus Indonesien.Auf Lombok findet man noch viele vollkommen unberührte Strände...... und auch - wie in ganz Indonesien - viele, viele Reisfelder!Am Ende des Urlaubs ging es zum Shopping wieder in touristischere Gegenden.

Am Sonntag geht es für mich übrigens gleich weiter auf die andere Seite der Weltkugel: nach Chile zur Trans Andes Challenge 2011! :-)

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Masterstudium Advanced Computer Science an der Hochschule Furtwangen (Erfahrungsbericht)

Hochschule FurtwangenWie berichtet, habe ich mich im September 2009 und rund vier Jahre nach meinem Wirtschaftsinformatik Diplom in Ansbach für den Masterstudiengang Advanced Computer Science an der Hochschule Furtwangen eingeschrieben. Da ich das Studium mittlerweile erfolgreich abgeschlossen habe, möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Erfahrungsbericht über das Studium geben.

Hochschule: Die Hochschule Furtwangen genießt für Informatik Studiengänge einen sehr guten Ruf, was auch durch verschiedene Hochschulrankings regelmäßig belegt wird. Die in Furtwangen (die Hochschule hat auch Standorte in anderen Städten) ansässigen Fakultäten sind dabei allgemein relativ technik-orientiert – was den guten Bewertungen in den Rankings sicher zuträglich ist, allerdings auch zu einem relativ hohen “Nerd-Faktor” unter den Studierenden führt.
Die Hochschule selbst habe ich als sehr sympathisch erlebt, auch weil ein eigener Charakter deutlich erkennbar war und grundsätzlich ein sehr persönlicher Umgangston gepflegt wird. Auch nimmt die Forschung in Furtwangen einen für (Fach-)Hochschulen sehr großen Stellenwert ein und es wird ebenfalls großen Wert auf Internationalität und Beziehungen zu ausländischen Partnerhochschulen gelegt – beides Punkte die ich in Ansbach so nicht erlebt habe.

Studium: Da mir aufgrund meines Diploms das erste Semester erlassen wurde, kann ich nur Teile des Advanced Computer Science Studiums bewerten. Die Theoriesemester sind in jeweils 3 Module mit insgesamt 30 Credit Points aufgeteilt, welche wiederum in jeweils 3 Veranstaltungen (Vorlesung (4 Credit Points), Workshop (3 Credit Points) und Seminar (3 Credit Points)) aufgeteilt sind. Die Vorlesungen schließen mit einer Prüfung ab, im Workshop und Seminar muss jeweils eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit erstellt und diese auch präsentiert werden.
Die Semester sind dabei als Vollzeitstudium konzipiert, allerdings habe ich das theoretische Semester im Vergleich zu meiner beruflichen Projektarbeit als relativ entspannend erlebt. Den effektiven Zeitaufwand für das Studium würde ich – mit dem Anspruch die Fächer jeweils möglichst sehr gut abzuschließen – über das Semester verteilt mit gut 30h/Woche angeben. Allerdings hatte ich aufgrund entsprechender Berufserfahrung oftmals schon praktische Erfahrungen mit in den Vorlesungen behandelten Themen, so dass der Lernaufwand ohne diese Vorkenntnisse auch deutlich höher sein kann.
Das Niveau und die Qualität der Vorlesungen hängt – wie an anderen Hochschulen auch – stark vom jeweiligen Professor ab. Mir persönlich ist dabei vor allem wichtig, dass bei den Professoren auch Motivation zu erkennen ist, was in Furtwangen größtenteils auch so war. Allerdings waren für mich – bedingt durch meine Berufserfahrung – viele Themen nicht neu, so dass ich mir manchmal noch etwas weitergehende und vertiefende Informationen gewünscht hätte.
Die Master-Thesis habe ich in den letzten Monaten parallel zu meinem Job als Consultant hauptsächlich am Wochenende geschrieben. Der Aufwand für die Thesis darf aber auf keinen Fall unterschätzt werden – und obwohl ich hier mit Bestnote abgeschnitten habe, würde ich das Schreiben der Thesis neben dem Beruf nicht empfehlen. Das funktioniert wirklich nur, wenn man seine Freizeit quasi vollständig aufgibt, was ich über die letzten Monate hinweg persönlich als sehr hart empfunden habe.

Fazit: Das Advanced Computer Science Studium an der Hochschule Furtwangen ist empfehlenswert – auch für Studenten sie ursprünglich nicht in Furtwangen studiert haben. Wer außerdem bereits ein Diplom hat, kann das Studium in nur zwei Semester abschließen und so in relativ kurzer Zeit den Master of Science (M.Sc.) Grad erlangen. Mit entsprechender Berufserfahrung ist das Studium auch relativ einfach zu bewältigen, obwohl man in Furtwangen nichts geschenkt bekommt und für sehr gute Noten auch richtig arbeiten muss. Insbesondere der Aufwand für die abschließende Master-Thesis sollte nicht unterschätzt werden.

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Skalierbarkeit von JEE in der Cloud

Hochschule FurtwangenIn den letzten Wochen habe ich mehr oder weniger intensiv versucht, ein für mich interessantes Thema für meine Master-Thesis im nächsten Semester zu finden bzw. konzipieren.

Nach Gesprächen mit verschiedenen Professoren habe ich mich nun für ein Thema mit dem vorläufigen Titel “Skalierbarkeit von JEE in der Cloud” entschieden, das ich bei Prof. Dr. Reich im Rahmen des Cloud Research Lab der Hochschule Furtwangen bearbeiten werde. Grundsätzlich soll die Arbeit die Skalierbarkeit von sowohl JEE Anwendungen (bzgl. EJBs, Transaktionen, Datenhaltung usw.) als auch JEE Applikationsservern (bzgl. dynamisches LoadBalancing, Konfiguration usw.) in Infrastructure as a Service (IaaS, z.B. Amazon EC2) und Platform as a Service (PaaS, z.B. Google AppEngine) Umgebungen untersuchen und somit auch “Best Practices” für JEE und Cloud Computing aufzeigen.

Wer sich nun für das Thema interessiert, findet einen guten Einstiegspunkt bzw. mehr Informationen in dem im Juli diesen Jahres veröffentlichtes Interview mit Adam Bien über JEE6 und Cloud Computing und in Zukunft sicher auch hier in meinem Blog (sofern meine Blogmotivation in Zukunft wieder etwas steigt). ;-)

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Update aus Furtwangen

Hochschule FurtwangenNachdem ich mich in meinen ersten Wochen doch ganz gut an der HS Furtwangen eingelebt habe und letzte Woche bereits die ersten Prüfungen geschrieben habe, kann ich mich nun für das restliche Semester auf die Seminararbeiten konzentrieren. Dabei habe ich in den einzelnen Fächern folgende Themen:

  • Advanced Middleware: Custom Policy Assertions
  • Architektur komplexer Systeme: Collaboration systems for software development
  • SOA: SOA Security

Zu jedem Thema muss in einem 2er-Team eine wissenschaftliche Arbeit verfasst werden und die Ergebnisse am Ende auch präsentiert werden. Besonderer Wert wird auf die wissenschaftliche und strukturierte Herangehensweise gelegt, schließlich sollen die Seminararbeiten auch als Vorbereitung auf die Master Thesis im nächsten Semester dienen.

Ich bin aktuell außerdem mit Professoren bzgl. einem Thema für die Master Thesis im Gespräch, so dass ich in den nächsten Wochen sicher auch das konkrete Thema verraten kann. ;-)

P.S. Wer Interesse am Advanced Computer Science Master in Furtwangen hat kann diesen Freitag die Informationsveranstaltung besuchen.

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