Homepage email me grab rss 2.0 feed

Archiv für Schublade Linux

KDE 3.5.5 erschienen

KDE LogoHeute wurde Version 3.5.5 des Unix/Linux Desktops KDE veröffentlicht.

Wie heise.de berichtet gab es vor allem Änderungen bei KHTML, dem Fenstermanager KWin und dem Instant Messenger Kopete. Bisher ist mir vor allem aufgefallen, dass jetzt mit dem Konqueror auch Google Maps richtig funktioniert – und meine Bildergallerie Lightbox zumindest größtenteils. Auch scheint Konqueror nochmal schneller geworden zu sein.

Die genauen Änderungen gegenüber Version 3.5.4 können wie gewohnt im Changelog nachgelesen werden.

Kein Kommentar

Was Dein Browser über Deine Persönlichkeit aussagt

Auf dem englischen Blog Terminally Incoherent ist eine nette Übersicht aller gängiger Browser zu finden – mit jeweils einer witziger Beschreibung über die Persönlichkeit der üblichen Nutzer.

Die Beschreibung über Konquerer bzw. mich stimmt dabei ziemlich gut…

Konqueror:
You are a linux user, and a geek at heart. You think that KDE is the best desktop environment out there, and you despise Gnome. You love the fact that your browser is also file manager, a ftp/scp client, smb share client, a PDF viewer and many other things. You like to show off KDE’s network transparency to your friends by scp’ing to your web server, editing HTML file, saving it, and then refreshing the modified page without ever leaving the browser. Most of the applications you use on a daily basis have names starting with a k (Kmail, Kontact, Kdevelop, Koffice etc..)

Bis auf das “geek”… ;-)

3 Kommentare

moneyplex 2006 für Linux im Test

moneyplex 2006Finanzverwaltungen – die zum einen Ordnung ins Finanzchaos bringen und zum Anderen Online-Banking komfortabel gestalten wollen – gibt es eigentlich viele, zumindest für die Windows-Welt.

Für Linux gibt es allerdings zur Zeit nur ein wirklich komfortables Produkt: moneyplex von Matrica. Zwar läuft auch Starmoney von Star Finanz unter Linux – allerdings nur mit Hilfe von Wine und somit nicht nativ.

Vor ein paar Monaten habe ich moneyplex 2006 für Linux für stolze 39,90 Euro bestellt und konnte seitdem die Software auf Ihre Praxistauglichkeit hin überprüfen.

1. Installation und deutsche Umlaute einstellen

Die Installation verläuft problemlos (es muss nur ein Shell-Skript ausgeführt werden) und ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. moneyplex läuft auf allen gängigen Distributionen – und wenn es doch Probleme geben sollte wird auf der moneyplex Homepage darauf hingewiesen bzw. Tipps zur Lösung gegeben.

Probleme hatte ich unter Kubuntu 6.06 (Dapper Drake) allerdings mit der fehlerhaften Darstellung deutscher Umlaute – hier helfen folgende Schritte:

a) Die Datei /var/lib/locales/supported.d/de mit Adminrechten öffnen und folgendes ans Ende hinzufügen: de_DE@euro ISO-8859-15.

b) Die Datei sollte dann wie folgt aussehen:
de_DE.UTF-8 UTF-8
de_DE@euro ISO-8859-15

Das bedeutet dass nun sowohl UTF-8 sowie ISO-8859-15@euro unterstützt werden.

c) Dann mit Adminrechten folgenden Befehl in der Konsole ausführen: dpkg-reconfigure locales. Dabei werden die locale angelegt und verknüpft.

d) Nun muss noch die Datei moneyplex/start angepasst werden. Hier müssen nun die locale-Eintragungen geändert werden, und zwar auf:
export LC_ALL=de_DE.iso885915@euro
export LANG=de_DE.iso885915@euro

e) Moneyplex starten und sich an den Umlauten erfreuen. ;-)

2. Moneyplex im Alltagstest

Wer einen einfachen und komfortablen Überblick über seine Finanzen will / benötigt kommt um eine Finanzverwaltung eigentlich nicht umher.

Online-Banking per Browser funktioniert zwar – ist aber alles anderes als komfortabel. Wer Konten bei verschiedenen Banken hat muss sich mehrmals einloggen und die Daten erscheinen auch getrennt. Anders bei einer Finanzverwaltung: dank dem HBCI-Standard können hier verschiedene Konten zusammen geführt werden – was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht. Der Standard unterstützt neben “normalen” Überweisungen übrigens auch Daueraufträge und Lastschriften.

moneyplex 2006 - grafische Auswertungen bringen Übersicht über die FinanzenDas Kontobuch ist der virtuell Kontoauszug - nur besser!Überweisungen lassen sich schneller und komfortabler ausführenGroßansicht einer grafischen Auswertung

Da sich Kontobuchungen beliebigen Kategorien zuweisen lassen, man Daten mehrerer Kontos zusammenführen und man außerdem ein quasi beliebig großes Archiv mit Buchungen haben kann, können schöne und aufschlussreiche grafische Auswertungen erstellt werden: z.B. wie viel Prozent meiner Einnahmen gebe ich für Benzin aus – oder für mein Auto im Allgemeinen (Versicherung + Steuer + Reparaturen + Benzin)? Und wieviel war es im Jahr 2004 – und wie viel 2005?

Praktisch ist auch dass man für die Konten TAN-Listen abspeichern kann – das lästige Ermitteln der nächsten gültigen TAN entfällt so bei Buchungen.

Über die optisch ansprechende Oberfläche lassen sich auch Fonds und Aktien verwalten – die aktuellen Kurse werden dabei über das Internet ermittelt.

Die Bedienung ist dabei grundsätzlich einfach und durchgängig gehalten – nach kurzer Einarbeitung findet man sich ohne Probleme zurecht und kann alle Funktionen nutzen.

Alles in allem ist moneyplex 2006 wirklich zu empfehlen – allerdings nur für Leute die über mehr als ein Konto / Depot verfügen und öfters Überweisungen (oder Umbuchungen innerhalb eigener Konten) durchführen und dabei den Überblick behalten wollen. Und für Linuxusers gibt es eh keine Alternative – was der Qualität von moneyplex aber nicht abträglich ist.

3 Kommentare

Was lange währt…

…wird endlich (hoffentlich) gut.

So geschehen mit der neuen Linux Version der VoIP-Software Skype, deren neue Version 1.3 (Beta) dank ALSA Support endlich nutzbar geworden ist.

Ähnlich hintendran ist die Linux Version des Flash-Players von Adobe, zur Zeit ist nur eine ziemlich fehlerhafte Version 7 verfügbar. Die für Windows User aktuelle Version 8 wird es für Linux auch nie geben – stattdessen arbeiten die Entwickler an einer neuen Version 9, die als Beta noch dieses Jahr veröffentlicht werden soll.

Den aktuellen Status der Entwicklung kann man gut auf dem offiziellen Blog Penguin.SWF (über “development status and issues regarding the Linux version of Adobe’s Flash Player”) nachlesen.

1 Kommentar

Zwei gute Nachrichten an einem Tag

Gleich über zwei gute Nachrichten (zumindest für mich) kann ich heute berichten.

iPod - 5. Generation - weißZum einen habe ich mir heute einen iPod der 5. Generation mit 30 GB in weiß gekauft. Habe die letzten Tage ziemlich rumüberlegt und mir auch Alternativen angeschaut, bin aber dann doch beim iPod gelandet – das Design ist einfach unschlagbar und der iPod ist mittlerweile auch unter Linux ohne Probleme nutzbar – u.a. bietet ja der unschlagbare Linux MP3-Player amarok eine tolle iPod-Unterstützung. Gekauft habe ich den iPod übrigens bei Amazon.de – nachdem man über den zur Zeit günstigsten Shop nicht gerade tolles hört und liest.

SkypeZum anderen hat Skype nach langer, langer, langer Zeit wieder eine neue (wenn auch immer noch total veraltete Beta) Version 1.3 für Linux veröffentlicht – und die beinhaltet den langerwarteten ALSA-Support, was bedeutet dass man z.B. endlich auch das Klingeln hören sollte wenn gerade Musik läuft.

Das Leben ist schön. :-)

5 Kommentare