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BC Bike Race 2012

Nachdem ich 2011 als Teil des 2er-Teams “Team Ansbach” bei der Trans Andes Challenge in Chile teilgenommen hatte, ging es dieses Jahr nach Kanada zum Mountainbike-Etappenrennen BC Bike Race.

Das Rennen führt in 7 Etappen durch den südlichen Teil von British Columbia, wobei im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Rennen die einzelnen Etappenorte meist per Bus und Fähre erreicht werden, um dann am jeweiligen Ort einen Rundkurs zu bestreiten. Außerdem ist das Rennen klar auf technisch zum Teil äußerst anspruchsvolle Singletrails fokusiert, d.h. das Rennen gewinnt nicht der Fahrer mit der besten Kondition auf Schotterstraßen sonderen der mit dem technisch besten (und mutigsten) Fahrstil.

Das Rennen selbst ist top organisiert und die technisch anspruchsvollen Trails machen richtig Spaß. Nur das Wetter hat während der ersten Tage nicht mitgespielt, so dass die Trails durch den Schlamm stellenweise nur unter größtem Krafaufwand fahrbar waren (wenn überhaupt). Trotzdem war es ein super Event und hat vor allem meiner Fahrtechnik richtig gut getan. ;)

Nachfolgend ein paar Fotos vom Rennen und dem Leben drumherum:

Das BC Bike Race Camp in Cumberland.Das Zieltor für den ersten Tag ist bereits aufgebautWelcome to Tent City!Die dunklen Wolken verheißen nichts gutes......und so waren die ersten Tage auch vor allem eine Schammschlacht!Zum Glück hatte ich genügend Bike-Klamotten zum Wechseln dabei. ;)Kurze Kurze Verschnaufspause vom Singletrack. ;)Die Renntage waren vollgepackt mit Terminen für Essen, Bus- und Fährfahrten und natürlich dem Rennen, daher hieß es jeden Morgen sehr früh aufstehen.Die Singletracks machen Spaß......erfordern aber auch dauernde Konzentration!Nach den ersten 3, 4 stressigen Tagen wird man langsam müde......zum Glück ist die zweite Wochenhälfte zumindest sonniger geworden :)Und so konnte man während des 'Feierabends' noch ein wenig die Sonne genießen!Das ist übrigens Martin Campoy (http://vimeo.com/35113296) mit einem Sandman Bike.Der insgesamt schönsten Tag bzgl. Trails und Camp war in Squamish.Finisher-Foto nach sieben Tagen BC Bike Race im (ansonsten leider sehr langweiligen) Touristen-Ort Whistler. :)

Da ich mir vor ein paar Monaten außerdem eine GoPro Kamera gekauft habe, gibt es viele Stunden persönliches Videomaterial vom Rennen. Hier schon mal mein erstes GoPro Video vom letzten Tag in Whistler – watch in HD! ;)

Da außerdem mehrere professionelle Kamerateams anwesend waren, gibts es auch eine ganze Reihe an wirklich sehenswerten Videos, unter anderem mein Lieblings-Video:

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Winterflucht nach Indien

Nachdem mein Blog in den letzten Monaten ein wenig eingeschlafen ist, gibt es mal wieder ein Update mit Reisefotos. Meine Weihnachtsreise hat mich in diesem Jahr nach Indien geführt, wobei ich – da die Reise bewusst als “Bade-/Entspannungsurlaub” geplant war – nur einen sehr kleinen Teil des Landes gesehen habe. Hier nun ein paar bunt gemischte Fotos aus Delhi, Jaipur, Goa und Gokarna – wobei ich darauf geachtet habe die allseits vorhanden Plastikmüllberge nicht zu prominent zu fotografieren. ;)

Delhi ist wie alle anderen asiatischen Städte auch: groß, laut und dreckig. Aber dafür gibts an jeder Ecke leckerstes Essen für ein paar Cent.Schöner ist es da schon in Goa...... auch wenn zur Hauptreisezeit einige Touristen unterwegs sind.Wer allerdings ein wenig läuft...... und die ausgetretenen Touristenpfade verlässt...... findet auch in Goa noch ruhige und wenig frequentierte Strände.Abendatmosphäre in GoaEinsame Strände in GoaKühe sind in Indien ja bekanntlich heilig...... vor allem in ebenso heiligen Orten wie Gokarna.In Gokarna findet man auch viele wunderschön gelegene Tempel.Indien ist ja für den Zugverkehr bekannt. Wer trotzdem mit dem Bus reist...... muss sich auf teilweise katastrophal heruntergekommene Busse gefasst machen.Die Sonnenuntergänge hingegen...... sind wunderschön in Indien...... und ideal um richtig in Urlaubsstimmung zu kommen.Die Ruhe ist allerdings vorbei sobald man wieder in größere Städte kommt...... auch wenn es dort - wie hier in Jaipur - auch nette Ecken gibt.Absolutes Highlight ist ist jedoch das indische Essen, ...... das immer perfekt gewürzt und einfach nur richtig lecker ist!

Ich werde Indien sicher nochmals bereisen, dann aber wohl den Norden Richtung Himalaya.

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Trans Andes Challenge 2011 in Chile

Ende Januar habe ich mit einem ehemaligen Kommilitonen der FH Ansbach bei der diesjährigen Trans Andes Challenge in Chile teilgenommen. Die Trans Andes Challenge ist ein 6-tägiges Mountainbike Etappenrennen in den südlichen Anden von Chile (allerdings nicht direkt in Patagonien, wie es der Werbeslogon “The Epic Mountainbike Race in Patagonia” vermuten lässt). Das Rennen richtet sich ausdrücklich nicht nur an Profifahrer, sondern will vielmehr auch ein Abenteuerrennen für ambitionierte Amateur-Mountainbikefahrer sein. Und somit waren neben Profis wie z. B. Ben Sonntag, Eva Lechner oder Nathalie Schneitter auch zwei ehemaligen FH Ansbach Studenten am Start. ;-)

Nachdem die Organisation im Vorfeld (d.h. Online-Registrierung, Website usw.) bei uns nicht den besten Eindruck hinterlassen hatte, war das Event vor Ort dann allerdings wirklich gut und profesionell organisiert. Einzig die etwas häufigen Änderungen bei den Streckenführungen (Strecken im Internet ± Strecken im Roadbook ± Strecken beim abendlichen Racemeeting ± tatsächlich gefahrene Strecken) waren dann doch manchmal etwas zuviel. Ansonsten hat die Organisation (Verpflegung, Campsites, Fotografen, Videoteams, medizinische Versorgung, technischer Service, Verpflegungsstationen während des Rennens usw.) nicht die geringsten Wünschen offen gelassen, so dass die (knappe) Freizeit neben den Rennen völlig stressfrei ablaufen konnte.

Nachfolgend einige Fotos der insgesamt 2 1/2 Wochen in Chile:

Die ersten Trainingsrunden im Regen in Pucon.Überlebenstraining im Dschungel. :-(Lebensretter...Dem Dschungel nochmal entkommen!Glasklare Seen......die dann auch zum Baden einladen!"Deutsches" Bier in Chile. :-)Südamerikanische Rindersteaks zur Stärkung für die Trans Andes. ;-)Die letzten Tage vor dem Rennen galt es ein wenig die Beine auszuruhen......und die Umgebung von Pucon per Mietauto zu erkunden!Registierung für die Trans Andes in Huilo Huilo.Mein altes und billiges Cube neben >4000 EUR Bikes.Letzter Abend vor dem Rennen... noch konnte man lachen! ;-)Start und Ziel der ersten Etappe bei Huilo Huilo.Die sechs Etappen der Trans Andes führten öfters direkt durch wunderschöne Nationalparks. :-)Ab und an gab es während des Rennens auch Schiebepassagen......und oben auf den Bergen immer fazinierende Wälder......und wunderschöne Aussichten! :-)Highlight von Tag 5 war die Überquerung einer extrem wackligen Hängebrücke.Während des Rennen wurde in Zelten in der Nähe von großen Thermalanlagen geschlafen.Die Campingatmosphäre war immer sehr relaxed.  ;-)Für Notfälle waren mehrere Ärzte und "Rettungswagen" im Einsatz.Außerdem gab es ein großes medizinisches Zelt zur Behandlung kleinerer und größerer Verletzungen.Das in jedem Etappenort vorhandene "Raceoffice" hat zum Smalltalk mit den Organisatoren und anderen Fahrern eingeladen.Nach 6 Tagen Rennen war unser eigens designtes Trikot "leicht" verschmutzt... ;-)...und die Bikes mussten wieder für die lange Reise nach Deutschland verpackt werden.Am letzten Abend gab es dann noch ein großes BBQ...... und anschließend die große Siegerehrung!"Natürlich" sind wir in unsere Altersklasse auf Platz 1 gefahren! ;-)Anschließend gab es eine große Party! Zunächst mit ein paar Chilenen aus dem Trans Andes Organisationsteam...... und dann noch mit den vielen lustigen "Vögeln" der Trans Andes Teilnehmer! ;-)Aussicht auf Santiago de Chile vom Cerro San Cristobal Park.
Einen guten Eindruck vom Rennen vermitteln auch die von Team Jamis (den späteren Gesamtsiegern) über eine Helmkamera aufgenommenen Videos (bei Vimeo gibts noch mehr davon):

Da die Trans Andes Challenge mein erstes Mountainbike Etappenrennen war, kann ich sie nicht mit in Deutschland etablierten Veranstaltungen wie der Trans Germany oder Trans Alp vergleichen. Allerdings habe ich von anderen Fahrern gehört, dass die Trails der Trans Anders Challenge deutlich anspruchsvoller sind als bei gewöhnlichen Etappenrennen. Und auch ich war durchaus überascht ob der technischen Schwierigkeit in vielen Streckenabschnitten, da ich im Vorfeld eigentlich mit leichter zu fahrenden Wegen gerechnet hatte (mich dann aber natürlich trotzdem über die vielen anspruchvollen Trails gefreut habe).

Insgesamt kann die Trans Andes Challenge als Mountainbike Etappenrennen also absolut empfohlen werden – mir hat es jedenfalls super viel Spaß gemacht! :-)

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Ein paar Fotos aus Indonesien

Meine vielen Fotos aus Indoensien habe ich noch nicht so richtig sondiert, aber ein paar kleine Schnappschüsse kann ich bereits präsentieren. Die Reisezeit im Dezember/Januar kann man übrigens durchaus empfehlen: es ist zwar Regenzeit, aber dafür sind deutlich weniger Touristen als zur Hautsaison zu sehen und die Preise für Unterkunft, Essen und Transport sind oftmals um mehr als 50% günstiger. Und trotz Regenzeit scheint so gut wie immer die Sonne, auch wenn es meistens leicht diesig ist.

Jakarta ist vor allem eins: langweilig!Tut-tuk fahren macht aber auch in Jakarta Spass :-)Der berühmte Surfspot Uluwatu auf Bali. Die Wellen waren höher als es auf dem Bild den Anschein hat.Island Hopping zwischen Bali und LombokYeah... so sollte Strandurlaub sein! :-)Eine der Gili Islands in der Nähe von Lombok.Zeit für Mittagessen... :-)Das Leben wie es sein sollte! :-)Ein aktuelles Selbstportrait aus Indonesien.Auf Lombok findet man noch viele vollkommen unberührte Strände...... und auch - wie in ganz Indonesien - viele, viele Reisfelder!Am Ende des Urlaubs ging es zum Shopping wieder in touristischere Gegenden.

Am Sonntag geht es für mich übrigens gleich weiter auf die andere Seite der Weltkugel: nach Chile zur Trans Andes Challenge 2011! :-)

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Masterstudium Advanced Computer Science an der Hochschule Furtwangen (Erfahrungsbericht)

Hochschule FurtwangenWie berichtet, habe ich mich im September 2009 und rund vier Jahre nach meinem Wirtschaftsinformatik Diplom in Ansbach für den Masterstudiengang Advanced Computer Science an der Hochschule Furtwangen eingeschrieben. Da ich das Studium mittlerweile erfolgreich abgeschlossen habe, möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Erfahrungsbericht über das Studium geben.

Hochschule: Die Hochschule Furtwangen genießt für Informatik Studiengänge einen sehr guten Ruf, was auch durch verschiedene Hochschulrankings regelmäßig belegt wird. Die in Furtwangen (die Hochschule hat auch Standorte in anderen Städten) ansässigen Fakultäten sind dabei allgemein relativ technik-orientiert – was den guten Bewertungen in den Rankings sicher zuträglich ist, allerdings auch zu einem relativ hohen “Nerd-Faktor” unter den Studierenden führt.
Die Hochschule selbst habe ich als sehr sympathisch erlebt, auch weil ein eigener Charakter deutlich erkennbar war und grundsätzlich ein sehr persönlicher Umgangston gepflegt wird. Auch nimmt die Forschung in Furtwangen einen für (Fach-)Hochschulen sehr großen Stellenwert ein und es wird ebenfalls großen Wert auf Internationalität und Beziehungen zu ausländischen Partnerhochschulen gelegt – beides Punkte die ich in Ansbach so nicht erlebt habe.

Studium: Da mir aufgrund meines Diploms das erste Semester erlassen wurde, kann ich nur Teile des Advanced Computer Science Studiums bewerten. Die Theoriesemester sind in jeweils 3 Module mit insgesamt 30 Credit Points aufgeteilt, welche wiederum in jeweils 3 Veranstaltungen (Vorlesung (4 Credit Points), Workshop (3 Credit Points) und Seminar (3 Credit Points)) aufgeteilt sind. Die Vorlesungen schließen mit einer Prüfung ab, im Workshop und Seminar muss jeweils eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit erstellt und diese auch präsentiert werden.
Die Semester sind dabei als Vollzeitstudium konzipiert, allerdings habe ich das theoretische Semester im Vergleich zu meiner beruflichen Projektarbeit als relativ entspannend erlebt. Den effektiven Zeitaufwand für das Studium würde ich – mit dem Anspruch die Fächer jeweils möglichst sehr gut abzuschließen – über das Semester verteilt mit gut 30h/Woche angeben. Allerdings hatte ich aufgrund entsprechender Berufserfahrung oftmals schon praktische Erfahrungen mit in den Vorlesungen behandelten Themen, so dass der Lernaufwand ohne diese Vorkenntnisse auch deutlich höher sein kann.
Das Niveau und die Qualität der Vorlesungen hängt – wie an anderen Hochschulen auch – stark vom jeweiligen Professor ab. Mir persönlich ist dabei vor allem wichtig, dass bei den Professoren auch Motivation zu erkennen ist, was in Furtwangen größtenteils auch so war. Allerdings waren für mich – bedingt durch meine Berufserfahrung – viele Themen nicht neu, so dass ich mir manchmal noch etwas weitergehende und vertiefende Informationen gewünscht hätte.
Die Master-Thesis habe ich in den letzten Monaten parallel zu meinem Job als Consultant hauptsächlich am Wochenende geschrieben. Der Aufwand für die Thesis darf aber auf keinen Fall unterschätzt werden – und obwohl ich hier mit Bestnote abgeschnitten habe, würde ich das Schreiben der Thesis neben dem Beruf nicht empfehlen. Das funktioniert wirklich nur, wenn man seine Freizeit quasi vollständig aufgibt, was ich über die letzten Monate hinweg persönlich als sehr hart empfunden habe.

Fazit: Das Advanced Computer Science Studium an der Hochschule Furtwangen ist empfehlenswert – auch für Studenten sie ursprünglich nicht in Furtwangen studiert haben. Wer außerdem bereits ein Diplom hat, kann das Studium in nur zwei Semester abschließen und so in relativ kurzer Zeit den Master of Science (M.Sc.) Grad erlangen. Mit entsprechender Berufserfahrung ist das Studium auch relativ einfach zu bewältigen, obwohl man in Furtwangen nichts geschenkt bekommt und für sehr gute Noten auch richtig arbeiten muss. Insbesondere der Aufwand für die abschließende Master-Thesis sollte nicht unterschätzt werden.

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